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Heizung

Hybridheizung in Paderborn – Wärmepumpe und Gas im Team

Die Wärmepumpe heizt an den meisten Tagen des Jahres, der Brennwertkessel springt ein, wenn es richtig kalt wird. Eine Lösung für Häuser, die für eine reine Wärmepumpe (noch) zu hohe Vorlauftemperaturen brauchen.

Das Beste aus zwei Welten – wenn es richtig geplant ist

Eine Hybridheizung verbindet zwei unabhängige Wärmeerzeuger: eine elektrisch betriebene Wärmepumpe und einen Gas-Brennwertkessel. Eine gemeinsame Regelung entscheidet, wer gerade heizt – nach Kosten oder nach CO₂-Ausstoß, je nachdem, was Sie einstellen.

Das ist besonders dann interessant, wenn Ihr Haus an kalten Tagen hohe Vorlauftemperaturen braucht, etwa wegen kleiner Heizkörper oder einer Sanierung, die erst in einigen Jahren kommt. Die Wärmepumpe übernimmt den Großteil der Heizperiode, der Kessel nur die Spitzen. Und wer bereits eine junge Gastherme hat, kann die Wärmepumpe oft ergänzen, statt alles neu zu kaufen.

So funktioniert Hybrid

Wärmepumpe und Kessel: wer wann heizt

Das Prinzip: der Umschaltpunkt

Jede Wärmepumpe arbeitet umso effizienter, je milder es draußen ist und je niedriger die Vorlauftemperatur sein darf. An sehr kalten Tagen sinkt ihre Effizienz. Genau dort setzt die Hybridheizung an: Unterhalb einer bestimmten Außentemperatur – dem Umschalt- oder Bivalenzpunkt – übernimmt der Brennwertkessel ganz oder teilweise. Wo dieser Punkt liegt, legen wir anhand Ihrer Heizlast und der Energiepreise fest.

In der Praxis heizt die Wärmepumpe damit den größten Teil des Jahres allein. Der Kessel läuft nur an wenigen, sehr kalten Tagen – und übernimmt auf Wunsch die Warmwasserbereitung mit hohen Temperaturen.

Für welche Häuser sich Hybrid lohnt

  • Altbau mit Heizkörpern, die an kalten Tagen mehr als 55 °C Vorlauf brauchen
  • Schrittweise Sanierung: Heute Hybrid, nach Dämmung und Fenstertausch später ganz auf Wärmepumpe umstellen
  • Vorhandene, noch junge Gastherme, die weiterlaufen soll – die Wärmepumpe wird dazugesetzt
  • Größere Häuser, bei denen eine Wärmepumpe allein sehr groß ausfallen müsste

Ist Ihr Haus dagegen gut gedämmt und kommt mit niedrigen Vorlauftemperaturen aus, ist die reine Wärmepumpe meist die bessere Wahl: nur ein Gerät, keine Gaskosten, kein Schornsteinfeger für den Kessel.

Was die Regelung entscheidet

Die Hybridregelung wählt automatisch den Wärmeerzeuger, der gerade am günstigsten oder am klimafreundlichsten arbeitet. Im kostenoptimierten Betrieb vergleicht sie die aktuellen Strom- und Gaspreise mit der Effizienz der Wärmepumpe bei der jeweiligen Außentemperatur. Im ökologischen Betrieb gibt sie der Wärmepumpe Vorrang. Die Einstellung lässt sich später ändern – etwa, wenn Sie eine Photovoltaikanlage ergänzen.

Kosten, Förderung und Gesetz

Eine Hybridheizung kostet mehr als eine einzelne Gastherme, aber oft weniger als eine große Wärmepumpe mit umfangreichen Umbauten an den Heizflächen. Förderfähig ist der Wärmepumpen-Anteil – mit Grundförderung und, für selbstnutzende Eigentümer, Klimageschwindigkeits- und Einkommens-Bonus. Seit dem Gebäudemodernisierungsgesetz gilt keine 65-Prozent-Vorgabe mehr; für den Gasanteil greift ab 2029 aber die Pflicht zu einem steigenden Anteil CO₂-neutraler Brennstoffe. Je mehr die Wärmepumpe übernimmt, desto weniger betrifft Sie das.

Hersteller

Hybridlösungen von Viessmann

Links zu den Herstellern öffnen in einem neuen Fenster. Welches Produkt zu Ihrem Haus passt, besprechen wir mit Ihnen.

FAQ

Häufige Fragen: Hybridheizung

Ihre Frage ist nicht dabei? Wir antworten persönlich.

Zentrale Mo – Fr 08:00 – 17:00 Uhr
05251 180 69 90 Frage stellen
Lohnt sich eine Hybridheizung gegenüber einer reinen Wärmepumpe?

Das hängt von Ihrem Haus ab. Braucht es an kalten Tagen hohe Vorlauftemperaturen, spart die Hybridlösung teure Umbauten an den Heizkörpern. Kommt das Haus mit niedrigen Temperaturen aus, ist die reine Wärmepumpe meist günstiger im Betrieb und einfacher. Wir rechnen beide Varianten durch.

Kann ich meine vorhandene Gastherme behalten?

Oft ja. Ist die Therme noch jung und in gutem Zustand, lässt sich eine Wärmepumpe ergänzen. Voraussetzung ist, dass Regelung und Hydraulik zusammenpassen – das prüfen wir vor Ort.

Wird eine Hybridheizung gefördert?

Gefördert wird der Wärmepumpen-Anteil. Mit Grundförderung und den Boni für selbstnutzende Eigentümer sind bis zu 80 % Zuschuss auf diesen Anteil möglich. Den Gaskessel müssen Sie selbst tragen.

Wie hoch ist der Gasanteil im Jahr?

Das bestimmt der Umschaltpunkt. Richtig geplant, heizt die Wärmepumpe den größten Teil der Heizperiode allein und der Kessel nur an wenigen sehr kalten Tagen. Die genaue Aufteilung ergibt sich aus Ihrer Heizlast und den Energiepreisen.

Sprechen wir über Ihr Vorhaben.

Schildern Sie uns kurz Ihr Objekt. Für eine erste Einschätzung genügen Gebäudetyp, Wohnfläche und Baujahr.