Heizung
Wärmepumpe in Paderborn – Planung, Einbau und Förderung
Wir rechnen, bevor wir anbieten: Heizlast nach DIN EN 12831, Prüfung der Heizflächen, hydraulischer Abgleich. Erst danach steht fest, welche Maschine passt – und ob eine Wärmepumpe in Ihrem Haus die richtige Antwort ist.
- 18.500 – 38.000 €
- Investition vor Förderung, je nach Objekt
- bis 80 %
- Zuschuss nach BEG EM
- 2 – 3 Arbeitstage
- Einbau vor Ort, in der Regel
- DIN EN 12831
- Heizlast raumweise berechnet
Eine Wärmepumpe tauscht man nicht wie ein Gerät
Eine Wärmepumpe ist keine Heizung, die man austauscht wie ein Gerät – sie ist der Umbau eines Systems. Sie arbeitet bei niedriger Vorlauftemperatur, und ob Ihr Haus das hergibt, entscheidet sich an den Heizflächen und an der Gebäudehülle, nicht am Typenschild. Wird sie zu groß ausgelegt, taktet sie und verschleißt. Wird sie zu klein ausgelegt, springt der Heizstab an und die Stromrechnung erledigt den Rest.
Deshalb steht bei uns vor dem Angebot die Rechnung: Heizlast nach DIN EN 12831, Prüfung der vorhandenen Heizflächen, hydraulischer Abgleich. Erst danach steht fest, welche Maschine passt – und ob eine Wärmepumpe in Ihrem Gebäude überhaupt die richtige Antwort ist. Diese Aussage bekommen Sie von uns auch dann, wenn sie gegen den Auftrag spricht.
Leistungsumfang
Was wir übernehmen
Von der Auslegung bis zur Inbetriebnahme aus einer Hand. Sie koordinieren nicht zwischen Planer und Monteur.
- 01 Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 – raumweise, nicht über den Daumen
- 02 Prüfung der vorhandenen Heizflächen auf Eignung für niedrige Vorlauftemperatur
- 03 Auslegung der Wärmepumpe nach VDI 4645
- 04 Förderberatung und Bestätigung zum Antrag (BzA) für den KfW-Zuschuss 458
- 05 Demontage und Entsorgung der Altanlage
- 06 Montage von Außen- und Inneneinheit, Verrohrung in Viega-Systemtechnik, Dämmung, Pufferspeicher
- 07 Hydraulischer Abgleich nach Verfahren B
- 08 Inbetriebnahme, Einregulierung und Einweisung
Heizungsrechner
Was kostet das bei Ihrem Haus?
Sechs Fragen, keine Registrierung: Der Heizungsrechner gibt Ihnen eine Preisspanne und die voraussichtliche Förderung für Ihr Objekt.
Eignung
Für welche Gebäude sich eine Wärmepumpe rechnet
Die ehrliche Antwort hängt an der Vorlauftemperatur. Die folgenden Einschätzungen sind Erfahrungswerte – ersetzen aber keine Berechnung an Ihrem Objekt.
Kosten & Förderung
Was eine Wärmepumpe kostet – und was davon übrig bleibt
Die meisten Wettbewerber schreiben "auf Anfrage". Wir nennen die Spanne, in der sich unsere Angebote tatsächlich bewegen. Die Tabelle zeigt ein Einfamilienhaus mit bestehender Gasheizung und Dämmstandard der Baujahre 1979 bis 1995.
| Wohnfläche | Investition brutto | Eigenanteil bei 46 % Förderung |
|---|---|---|
| bis 100 m² | 18.500 € – 23.000 € | ab 10.000 € |
| 100 – 150 m² | 20.000 € – 26.000 € | ab 10.800 € |
| 150 – 200 m² | 22.500 € – 29.000 € | ab 12.100 € |
| 200 – 300 m² | 25.000 € – 32.500 € | ab 13.500 € |
Unverbindlicher Richtwert. Die tatsächliche Förderhöhe hängt von der Prüfung durch die KfW und Ihren individuellen Voraussetzungen ab. Ersetzt keine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831. Quelle: KfW-Zuschuss 458 (BEG EM), Stand 25.09.2026.
Ablauf
Wie ein Heizungstausch bei uns abläuft
- 01 Erstgespräch Telefonisch oder über den Rechner. Wir klären, ob eine Wärmepumpe für Ihr Gebäude überhaupt in Frage kommt.
- 02 Ortstermin und Berechnung Aufnahme vor Ort, Heizlastberechnung, Prüfung der Heizflächen und der Elektroinstallation.
- 03 Festpreisangebot Ein Angebot mit klarem Leistungsumfang – keine Positionen, die später „nicht enthalten" waren.
- 04 Förderantrag Wir erstellen die Bestätigung zum Antrag und übergeben Ihnen die 15-stellige BzA-ID. Damit stellen Sie den Antrag in „Meine KfW" – erst danach beginnen die Arbeiten.
- 05 Einbau In der Regel zwei bis drei Arbeitstage. Die Warmwasserversorgung ist währenddessen nur kurz unterbrochen.
- 06 Abgleich und Einweisung Hydraulischer Abgleich, Einregulierung der Heizkurve und eine Einweisung, nach der Sie die Anlage auch verstehen.
Technik & Normen
Normen und Nachweise, nach denen wir arbeiten
Diese Angaben richten sich an alle, die es genau wissen wollen – und an Planer, die unsere Auslegung nachvollziehen möchten.
FAQ
Häufige Fragen zur Wärmepumpe
Ihre Frage ist nicht dabei? Wir antworten persönlich.
Funktioniert eine Wärmepumpe in einem Altbau?
Oft ja, aber nicht automatisch. Entscheidend ist die Vorlauftemperatur, die Ihr Gebäude braucht. Liegt sie unter etwa 55 °C, ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in der Regel wirtschaftlich. Darüber wird es teuer im Betrieb. Das lässt sich nicht am Baujahr ablesen – dafür rechnen wir die Heizlast.
Muss ich meine Heizkörper austauschen?
Meistens nicht alle. Häufig sind nur einzelne Räume kritisch – typischerweise Bad und Schlafzimmer. Die raumweise Heizlastberechnung zeigt genau, welche Heizfläche zu klein ist. Das ist deutlich günstiger, als pauschal das ganze Haus umzurüsten.
Wie laut ist das Außengerät?
Aktuelle Geräte liegen im Nachtbetrieb bei etwa 35 bis 45 dB(A) in drei Metern Abstand. Entscheidend ist aber der Aufstellort: Die Immissionsrichtwerte der TA Lärm gelten am Fenster des Nachbarn, nicht an Ihrem. Wir prüfen das bei der Planung mit – das erspart Ärger, der sich nachträglich kaum noch beheben lässt.
Wie lange dauert der Einbau?
Der eigentliche Einbau dauert in der Regel zwei bis drei Arbeitstage. Davor liegen Ortstermin, Berechnung, Angebot und der Förderantrag – für den Gesamtablauf sollten Sie einige Wochen einplanen, weil der Antrag vor Beginn der Arbeiten gestellt sein muss.
Brauche ich einen Pufferspeicher?
Nicht in jedem Fall, aber häufig. Der Puffer entkoppelt Wärmepumpe und Heizkreis und verhindert, dass die Maschine bei geringer Abnahme ständig an- und ausschaltet. Ob und wie groß, ergibt sich aus dem Wasserinhalt der Anlage und der Sperrzeit des Netzbetreibers.
Lohnt sich Mieten statt Kaufen?
Das hängt davon ab, ob Sie die Förderung selbst in Anspruch nehmen können und wie lange Sie im Objekt bleiben. Wir rechnen Ihnen beide Varianten durch und sagen Ihnen, welche in Ihrem Fall günstiger ist.
Sprechen wir über Ihr Vorhaben.
Schildern Sie uns kurz Ihr Objekt. Für eine erste Einschätzung genügen Gebäudetyp, Wohnfläche und Baujahr.