Heizung
Pelletheizung in Paderborn – Kosten, Förderung und Einbau
Heizen mit Holzpellets: CO₂-arm, unabhängig vom Gaspreis und stark bei hohem Wärmebedarf. Wir planen Kessel, Lager und Pufferspeicher als Ganzes – und prüfen vorher, ob Ihr Haus die Voraussetzungen mitbringt.
- bis 80 %
- Zuschuss nach KfW 458
- 12 – 48 kW
- Leistung Vitoligno 300-C (Herstellerangabe)
- bis 95,3 %
- Wirkungsgrad laut Viessmann
- vollautomatisch
- Zündung, Brennstoffzufuhr, Reinigung
Wann eine Pelletheizung die richtige Wahl ist
Eine Pelletheizung verbrennt gepresste Holzspäne aus der Sägeindustrie. Das Holz hat beim Wachsen so viel CO₂ gebunden, wie es beim Verbrennen wieder abgibt. Der Brennstoff kommt aus der Region, und sein Preis folgt nicht dem Gasmarkt.
Ihre Stärke spielt die Pelletheizung dort aus, wo eine Wärmepumpe an ihre Grenzen kommt: in ungedämmten Altbauten mit hohem Wärmebedarf und Heizkörpern, die hohe Vorlauftemperaturen brauchen. Dafür braucht sie Platz – für den Kessel, den Pufferspeicher und vor allem für das Pelletlager.
Pelletheizung im Überblick
Kessel, Lager, Förderung: was dazugehört
So funktioniert eine Pelletheizung
Die Pellets gelangen aus dem Lager über eine Saug- oder Schneckenförderung automatisch zum Kessel. Dort werden sie elektrisch gezündet und sauber verbrannt; die Leistung passt sich dem Wärmebedarf an. Moderne Pelletkessel reinigen ihre Heizflächen selbst und sammeln die Asche in einem Behälter, der nur wenige Male im Jahr geleert werden muss. Im Alltag bedienen Sie eine Pelletheizung nicht anders als eine Gasheizung.
Ein Pufferspeicher gehört fast immer dazu. Er nimmt die Wärme auf, sodass der Kessel in langen, gleichmäßigen Phasen brennt statt ständig an- und auszugehen. Das senkt Verbrauch, Verschleiß und Emissionen.
Das Pelletlager: Raum, Tank oder Erdspeicher
Das Lager sollte etwa den Brennstoff für ein Jahr aufnehmen, damit Sie nur einmal jährlich bestellen müssen. Dafür gibt es drei Wege:
- Lagerraum: ein trockener Kellerraum mit Schrägboden oder Austragung, befüllt über zwei Stutzen an der Außenwand
- Gewebetank: ein fertiger Stofftank im Heiz- oder Kellerraum – schnell aufgestellt und staubdicht
- Erdtank: wenn im Haus kein Platz ist, liegt das Lager im Garten
Wie groß das Lager sein muss, ergibt sich aus Ihrem Jahresverbrauch. Wichtig ist auch die Anlieferung: Der Silowagen braucht eine Zufahrt, und der Schlauchweg bis zum Einblasstutzen darf nicht zu lang sein. Beides prüfen wir beim Ortstermin.
Voraussetzungen im Haus
- Ein geeigneter Schornstein oder eine neue Abgasleitung – die Abstimmung mit dem Schornsteinfeger übernehmen wir
- Platz für Kessel und Pufferspeicher im Heizraum
- Ein trockenes, erreichbares Lager
- Ein Plan für das Warmwasser im Sommer – etwa über Solarthermie oder eine Warmwasser-Wärmepumpe, damit der Kessel nicht für wenige Liter anspringt
Kosten und Förderung
Eine Pelletheizung kostet in der Anschaffung mehr als eine Gastherme, weil Lager, Fördertechnik und Pufferspeicher hinzukommen. Dafür wird sie gefördert: mit 30 % Grundförderung und – für selbstnutzende Eigentümer – dem Klimageschwindigkeits-Bonus von derzeit 16 % sowie einem Einkommens-Bonus von bis zu 40 %. Zusammen sind bis zu 80 % von höchstens 28.000 € förderfähigen Kosten möglich.
Für Biomasseanlagen gelten zusätzliche technische Mindestanforderungen, etwa an die Emissionen. Wir prüfen sie mit der Bestätigung zum Antrag (BzA). Den Antrag stellen Sie selbst in „Meine KfW" – bevor die Arbeiten beginnen. Was Sie konkret erwarten können, zeigt der Förderrechner.
Betrieb und Wartung
Eine Pelletheizung sollte einmal im Jahr gewartet werden: Brennraum und Wärmetauscher reinigen, Fördersystem und Dichtungen prüfen, Verbrennung einstellen. Dazu kommt die Messung durch den Schornsteinfeger. Den Wartungsvertrag bieten wir Ihnen mit an, damit Sie sich um den Termin nicht kümmern müssen.
Hersteller
Pelletkessel von Viessmann
Links zu den Herstellern öffnen in einem neuen Fenster. Welches Produkt zu Ihrem Haus passt, besprechen wir mit Ihnen.
Förderrechner
Wie viel Zuschuss bekommen Sie für Ihre Pelletheizung?
Fünf Angaben, Ergebnis sofort – nach den aktuellen Sätzen der KfW-Heizungsförderung.
FAQ
Häufige Fragen: Pelletheizung
Ihre Frage ist nicht dabei? Wir antworten persönlich.
Wird eine Pelletheizung 2026 gefördert?
Ja. Eine Pelletheizung erhält 30 % Grundförderung. Selbstnutzende Eigentümer können Klimageschwindigkeits- und Einkommens-Bonus erhalten, zusammen bis zu 80 % von höchstens 28.000 € förderfähigen Kosten. Den früheren Zuschlag für besonders emissionsarme Anlagen gibt es seit dem 21. Juli 2026 nicht mehr.
Wie viel Platz braucht eine Pelletheizung?
Neben dem Kessel und einem Pufferspeicher im Heizraum braucht es ein Lager für etwa einen Jahresbedarf – als Kellerraum, Gewebetank oder Erdtank im Garten. Wie groß es sein muss, rechnen wir aus Ihrem bisherigen Verbrauch aus.
Lohnt sich eine Pelletheizung im Altbau?
Gerade dort. In ungedämmten Häusern mit hohem Wärmebedarf und klassischen Heizkörpern arbeitet eine Pelletheizung unabhängig von der Vorlauftemperatur effizient. Voraussetzung ist genug Platz für das Lager.
Wie aufwendig ist der Betrieb?
Kaum. Brennstoffzufuhr, Zündung und Reinigung laufen automatisch. Sie leeren einige Male im Jahr den Aschebehälter und bestellen einmal im Jahr Pellets. Einmal jährlich ist eine Wartung fällig.
Pelletheizung oder Wärmepumpe?
Kommt Ihr Haus mit niedrigen Vorlauftemperaturen aus, ist die Wärmepumpe meist günstiger im Betrieb und braucht kein Lager. Bei hohem Wärmebedarf und hohen Vorlauftemperaturen spielt die Pelletheizung ihre Stärken aus. Beide werden gleich gefördert. Wir rechnen Ihnen beide Varianten durch.
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