Lüftung
Kontrollierte Wohnraumlüftung in Paderborn – mit Wärmerückgewinnung
Frische Luft in jedem Raum, ohne Fenster auf Kipp und ohne Wärmeverlust: Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung schützt vor Feuchte und Schimmel und senkt die Heizkosten. Wir planen sie leise und bauen sie sauber ein.
So arbeitet eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
Die Anlage saugt verbrauchte, feuchte Luft aus Küche, Bad und WC ab und führt frische, gefilterte Außenluft in Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer. Im Lüftungsgerät kreuzen sich beide Luftströme in einem Wärmetauscher, ohne sich zu vermischen: Die warme Abluft gibt ihre Wärme an die kalte Zuluft ab. Je nach Gerät bleibt so der weit überwiegende Teil der Wärme im Haus.
Für Sie heißt das: gleichmäßig frische Luft, auch nachts und wenn niemand zu Hause ist, weniger Pollen und Staub durch die Filter – und kein Grund mehr, im Winter die Fenster zu öffnen.
Planung und Einbau
Zentral oder dezentral: die richtige Anlage für Ihr Haus
Zentrale Lüftungsanlage
Ein Lüftungsgerät im Keller, Hauswirtschaftsraum oder Dachboden versorgt über ein Kanalnetz alle Räume. Das ist die effizienteste Lösung mit der höchsten Wärmerückgewinnung und nur einem Gerät, das gewartet werden muss. Im Neubau oder bei einer Kernsanierung lassen sich die Kanäle in Decke, Estrich oder Vorwänden unterbringen.
Dezentrale Lüftungsgeräte
Dezentrale Geräte sitzen direkt in der Außenwand eines Raumes und arbeiten meist paarweise im Wechsel: Eines saugt ab, das andere bläst zu, nach einer Weile tauschen sie. Sie brauchen kein Kanalnetz und sind deshalb die typische Lösung, wenn im bewohnten Bestand nachgerüstet wird – etwa nach einem Fenstertausch.
Worauf wir bei der Planung achten
- Luftmengen nach DIN 1946-6 – genug für den Feuchteschutz, nicht mehr als nötig
- Schall: Kanalquerschnitte, Schalldämpfer und Geräteaufstellung so, dass nichts zu hören ist
- Hygiene: glatte, reinigbare Kanäle und gut zugängliche Filter
- Brandschutz: im Mehrfamilienhaus Absperrvorrichtungen an Decken und Wänden
- Zusammenspiel mit der Heizung – auch im Hinblick auf die Wärmepumpe
Betrieb und Wartung
Die Filter sollten je nach Belastung ein- bis zweimal im Jahr getauscht werden – das schaffen Sie selbst, wir zeigen Ihnen wie. Einmal im Jahr prüfen wir Gerät, Wärmetauscher und Luftmengen. Auf Wunsch übernehmen wir auch den Filterwechsel im Rahmen eines Wartungsvertrags.
Was kostet eine Wohnraumlüftung?
Das hängt vor allem von der Bauart ab: Eine zentrale Anlage mit Kanalnetz ist aufwendiger als einzelne dezentrale Geräte, versorgt dafür aber das ganze Haus mit höherer Effizienz. Nach der Planung erhalten Sie einen Festpreis für Geräte, Kanäle, Einbau und Einregulierung.
Hersteller
Lüftungsgeräte von Viessmann
Links zu den Herstellern öffnen in einem neuen Fenster. Welches Produkt zu Ihrem Haus passt, besprechen wir mit Ihnen.
FAQ
Häufige Fragen: Kontrollierte Wohnraumlüftung
Ihre Frage ist nicht dabei? Wir antworten persönlich.
Lohnt sich eine Lüftungsanlage auch im Altbau?
Nach einer energetischen Sanierung mit neuen Fenstern und Dämmung oft ja – dann ist das Haus so dicht, dass die Feuchtigkeit ohne regelmäßiges Lüften nicht mehr hinauskommt. Für die Nachrüstung eignen sich dezentrale Geräte besonders gut.
Wie laut ist eine Lüftungsanlage?
Richtig ausgelegt, ist sie in Wohn- und Schlafräumen praktisch nicht zu hören. Entscheidend sind Luftmengen, Kanalquerschnitte und Schalldämpfer – darauf legen wir bei der Planung besonderen Wert.
Wie oft müssen die Filter gewechselt werden?
Je nach Lage und Belastung ein- bis zweimal im Jahr. Das können Sie selbst erledigen; auf Wunsch übernehmen wir es im Rahmen der jährlichen Wartung.
Spart eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung Heizkosten?
Ja, gegenüber dem Lüften über die Fenster, weil der größte Teil der Wärme aus der Abluft zurückgewonnen wird. Wie viel das in Ihrem Haus ausmacht, hängt von Dichtheit und Nutzung ab.
Sprechen wir über Ihr Vorhaben.
Schildern Sie uns kurz Ihr Objekt. Für eine erste Einschätzung genügen Gebäudetyp, Wohnfläche und Baujahr.